Gebühr folgt

Für GDCh-Mitglieder

Noch kein Mitglied?

Gebühr folgt

Für Nichtmitglieder

Risikobewertung von Mikroplastik

Kurs-ID: 256/23

Ziele & Inhalte

Nach dem zweitägigen Workshop sind Sie in der Lage eine Risikoanalyse für Mikroplastik im Hinblick auf Umwelt und humane Relevanz durchzuführen. Der Fokus liegt dabei auf der Ermittlung der Exposition und der Gefährdungsabschätzung.


Weiterhin lernen Sie die (rechtlichen) Rahmenbedingungen kennen. Sie erlernen die Durchführung der Risikobewertung mit praktischen Beispielen. Zudem werden Sie befähigt existierende Konzepte und Methoden der Risikobewertung anzuwenden und wo nötig zu adaptieren. Probleme bei der Risikobewertung von Mikroplastik diskutieren wir mit Ihnen gemeinsam. Es werden methodische Parallelen zu innovativen partikulären Materialien wie auch Nanomaterialien gezogen. Ihre Fragestellungen werden im Workshop erörtert. Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir Lösungen.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Konzepte und Herausforderungen für die Risikobewertung von Mikroplastik (Exposition, Gefährdung durch Partikel und Leachables, Lebenszyklus-Betrachtung)
  • Analytische Methoden zur Ermittlung der Exposition mit Mikroplastik (Umwelt/Human),
  • (Öko)toxikologische Tools für die Gefährdungsbeurteilung,
  • (Regulatorische) Rahmenbedingungen in Deutschland und der EU für die Risikobewertung von Mikroplastik in der Umwelt und in Lebensmitteln (inkl. Leitfäden) und
  • Labordemonstration zur Analytik von Mikroplastik mittels Spektroskopischer Verfahren

Über die Kursleitung

Dr. Stephan Wagner

Hochschule Fresenius

Stephan Wagner ist stellvertretender Leiter des Instituts für Analytische Forschung an der Hochschule Fresenius in Idstein. Er ist Experte für die Analyse und den Verbleib von anthropogenen Materialien wie Reifen- und Straßenabriebpartikeln, Mikro- und Nanoplastik sowie Nanomaterialien. Herr Wagner entwickelt chemische Bildgebungsverfahren mit Schwerpunkt auf anorganischen Stoffen unter Verwendung von Laserablation ICP-MS. Für die generierten Datensätze entwickeln er und sein Team neue Algorithmen zur Datenauswertung unter Verwendung von Konzepten des maschinellen Lernens. Außerdem beschäftigt Herr Wagner sich mit Konzepten zur Wasserwiederverwendung als eine Maßnahme zur Anpassung an den Klimawandel.

Bevor er im Juli 2022 an die Hochschule Fresenius kam, war er an verschiedenen Forschungseinrichtungen in Deutschland und Österreich tätig. 
Herr Wagner spielte eine führende Rolle als Workpackage Leader oder Co-Koordinator in zahlreichen nationalen und internationalen Forschungsprojekten, z.B. ACEnano (H2020) oder Mikroplastik im Wasserkreislauf (BMBF). Bisher veröffentlichte er 54 Manuskripte mit 3506 Zitierungen.

Zudem ist Herr Wagner in mehreren Arbeitsgruppen der Gesellschaft Deutscher Chemiker (Arbeitsgruppen Mikroplastik, PMT-Stoffe und Nanomaterialien in Lebensmitteln) sowie in Normungsaktivitäten des Deutschen Instituts für Normung (DIN) für Mikroplastik-Probenahme und spektroskopische Analyse aktiv.

Kontakt

Sie haben Fragen oder möchten Informationen?

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Kontakt

Sie haben Fragen oder möchten Informationen?

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.