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Störungs- und Notfallmanagement: Umweltschutz

Kurs einzeln oder als Fachprogramm Geprüfter Notfallmanager GDCh® (m/w/d) buchbar

Kurs-ID: 913/22

Themen-Highlights

Abwasserreinigungsanlage

Luftanalysen

Lärm, Starkregen, Schaumereignisse

Betriebsüberwachung

Umgang mit Störungen 

Praxisbeispiele aus dem Industriepark Höchst

Ziele & Inhalte

Sie erhalten Einblick in drei relevante Themengebiete:
- Abwasserreinigungsanlage
- Betriebsüberwachung
- Umgang mit Störungen 


Wir zeigen Ihnen anhand von Praxisbeispielen zum betrieblichen Umweltschutz aus dem Industriepark Höchst, welche Auswirkungen diese auf die Umwelt haben können. 
Das theoretische – durch Fachvorträge vermittelte – Wissen wird durch praktische Einblicke in die täglichen Abläufe gefestigt.

Neben der selbstverständlichen Beachtung der zahlreichen gesetzlichen Vorgaben zum Gewässer- und Immissionsschutz, ist das Thema Umweltschutz für den großen Chemie- und Pharmastandort inmitten einer belebten Stadt von besonderer Bedeutung.

Über die Kursleitung

Dr. Bernd Herber
Kursleitung

Infraserv GmbH & Co. Höchst KG

Bernd Herber ist Diplom-Chemiker, Humanmediziner und Facharzt für Arbeitsmedizin. Seit 2007 ist er bei der Infraserv GmbH mit den beruflichen Schwerpunkten Arbeitshygiene und Humantoxikologie, Fachberater im Einsatzstab des Industrieparks Höchst für medizinisch-humantoxikologische Fragestellungen, Expertentätigkeit bei (inter-)nationalen Beratungsprojekten auf den Gebieten der Arbeitshygiene, Humantoxikologie und Notfallmanagement. Zusätzlich ist Herr Herber Dozent bei verschiedenen Fachgesellschaften (DGAUM, VDBW) sowie auf Kongressen und Workshops (z.B. HAI Berlin, AKNZ Bad Neuenahr-Ahrweiler, CMC Ulm), weiterhin besteht ein Lehrauftrag an der Universität Mainz für das Fach Arbeitsmedizin.
Dr. Guido Schmitt

Infraserv GmbH & Co. Höchst KG

Guido Schmitt ist Chemiker. Seit 2001 ist er bei der Infraserv GmbH & Co. Höchst KG beschäftigt und leitet dort, nach diversen Tätigkeiten in den Abteilungen Gewässerschutz, Immissionsschutz und Umweltanalytik, seit 2016 den Bereich Umweltschutz. In dieser Funktion ist Herr Schmitt auch für die Aktivitäten des Umweltschutzes als Bestandteil der Notfallorganisation im Industriepark Höchst verantwortlich. Er ist Immissionsschutzbeauftragter diverser Unternehmen im Industriepark Höchst und Mitglied des Arbeitskreises Luftreinhaltung, des Fachausschusses sowie des Koordinierungskreises Umweltschutz im VCI.

Dr. Ruth Christina Mundhenke

Infraserv GmbH & Co. Höchst KG

Ruth Christina Mundhenke ist Mikrobiologin und hat in Maschinenbau/Verfahrenstechnik promoviert. Seit 2009 ist sie bei der Infraserv GmbH & Co. Höchst KG beschäftigt und leitet dort seit 2020 die Abteilung Abwasser, bestehend aus der Abwasserreinigungsanlage, der Klärschlammentwässerung sowie der Cofermentationsanlage und dem Betriebslabor. Für die Notfallorganisation im Industriepark Höchst ist dabei insbesondere die Verfügbarkeit der Abwasserreinigungsanlage von entscheidender Bedeutung. Frau Mundhenke ist Mitglied des DWA-Fachausschuss IG-2 „Branchenspezifische Industrieabwässer und Abfälle“.

Zeitplan

1. Veranstaltungstag
Theorieteil „Grundlagen Umweltschutz“ - Referent: Dr. Guido Schmitt
9:30 1. Einheit: Rechtliche Grundlagen zum Umweltschutz
- Rechtsformen: Gesetze, Verordnung, Vorschriften
- EU-Recht und nationale Vorgaben
- Neue Regelwerke im Umweltrecht
10:15 2. Einheit: Immissionsüberwachung im IPH
- Luftschadstoffe, Schall und Gerüche
- Immissionsmessstellen für Luftschadstoffe
- Schallkataster und Olfaktometrie
11:00 Kaffeepause
11:30 3. Einheit: Abwasserüberwachung im IPH
- Rechtliche Grundlagen zum Gewässerschutz
- Abwasserreinigung, Produktionsbetriebe, Verhalten bei Betriebsstörungen
- Probenahme, Überwachung und Rückhalteeinrichtungen der Abwässer
12:15 4. Einheit: Notfallorganisation Umweltschutz
- Organisation, Ausstattung und Aufgaben
- Umweltschutz-Messwagen der Infraserv Höchst
- Überwachungskonzepte und Meldeverpflichtungen
13:00 Mittagspause
Praxisteil „Besichtigung des Industriepark Höchst“ – Referent: Dr. Guido Schmitt
14:00 Rundfahrt durch den Industriepark Höchst
Themenschwerpunkte: Infrastruktur und Umweltschutz im IPH
- Rückhalte- und Speichereinrichtungen Kanäle
- Kühl- und Regenwasserüberwachung
16:30 Voraussichtliches Ende des ersten Veranstaltungstages
2. Veranstaltungstag
Theorieteil „Stoffdatenrecherche“ – Referent: Manfred Speier
9:30 1. Einheit: Grundlagen der Stoffdatenrecherche
- Bedeutung der Stoffdatenrecherche für die Beurteilung von chemischen Gefahrenlagen
- Voraussetzungen für schnelle Informationsbeschaffung
- Möglichkeiten der Informationsbeschaffung
10:15 2. Einheit: Informationsgewinnung
- Quellen für Stoffdaten
- Aufbau von MSDS, Gestis
- Toxikologische Daten zur Abschätzung von Umweltgefährdungen
11:00 Kaffeepause
11:30 3. Einheit: Störfallgrenzwerte
- Definition der Störfallgrenzwerte AEGL, ERPG, TEEL, PAC, ELW
- Quellen für Störfallgrenzwerte; Anwendung von Messergebnissen
- Umrechnung ppm – mg/m³
12:15 4. Einheit: Verwendung von Störfallgrenzwerten in der Praxis
- Anwendung der Störfallgrenzwerte in der Praxis
- Erstellung von stoffbezogenen Medieninformationen
- Abschlussdiskussion
13:00 Mittagspause
Praxisteil „Abwasserreinigungsanlage“ – Referentin: Dr. Ruth Mundhenke
14:00 Besichtigung der Abwasserreinigungsanlage (Modell im Info-Center) und der Co-Fermentation
Themenschwerpunkte: Ereignisse außerhalb vom Normalbetrieb
- Umgang mit nichtbestimmungsgemäßem Abwasserzulauf
- Unter Anderem: Beherrschung von Starkregen-Ereignis
16:30 Voraussichtliches Ende der Veranstaltung

Zielgruppe

Betriebsleiter von Anlagen der Chemie- oder Pharmabranche, Standortbetreiber von Industrieparks, Industriedienstleister, Beauftragte der Gebiete HSE (Health, Safety, Environment).

Teil des Fachprogramms

Geprüfter Notfallmanager GDCh® (m/w/d)

Unvorhergesehene Ereignisse können massive und im Extremfall existenzbedrohliche Folgen für ein Unternehmen haben. Aus diesem Grund müssen im Vorfeld kritische Notfallsituationen betrachtet werden, um präventiv Handlungsoptionen zu entwickeln. Neben den monetären Folgen durch Brände, Explosionen, Stoffaustritte ebenso wie Radikalisierung oder Terror sowie Unfälle oder Naturereignisse kann hierdurch auch das Image dauerhaft geschädigt werden und sich so Schwierigkeiten ergeben können, z.B. beim Wiederaufbau oder Umbau eines Betriebs.

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