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Bewertung von Labor-Messdaten bei Sachentscheidungen in Wirtschaft und Politik

Kurs-ID: 398/22

Themen-Highlights

Messdaten-Auswertung und -beurteilung

Zuverlässigkeit - Sicherheit – Wahrscheinlichkeit

Richtigkeit und Präzision

Statistische Kenngrößen wie Durchschnitt und Streuung

Grenzwerte

Signifikanz und Relevanz bei Sachentscheidungen

Ziele & Inhalte

Sachentscheidungen in Politik, Wirtschaft, Technik oder im Gesundheitswesen erfolgen meist über die Beurteilung von Daten, die entweder eigenständig oder in einer geeigneten Einrichtung (Fachlabor) erzeugt werden. 
Zur Auswertung von Daten werden mathematisch-statistische Hilfsmittel herangezogen, deren Aussagekraft von einer Reihe von Voraussetzungen und korrekter Interpretation abhängig ist. 
In vielen Fällen sind oder erscheinen zumindest diese Voraussetzungen nicht erfüllt. Die Folge ist, dass angestrebte Ziele häufig nicht erreicht werden oder sich sogar negative Effekte einstellen und deshalb mangelnde Akzeptanz der Entscheidungen resultiert. 
Klassische Themen wie z.B. die Produktion von technischen Gegenständen, Laboruntersuchungen im Gesundheitswesen oder im Verkehrswesen sowie die momentanen Problemstellungen wie Ökologie und Klima machen es erforderlich, dass entsprechende Entscheidungen in zuverlässiger, nachvollziehbarer und plausibler Weise erfolgen. 
Der Kurs soll dazu dienen, die zu beachtenden Aspekte für sachgerechte Entscheidungen auf Grund von Daten zu nennen und zu diskutieren. 


Schwerpunkte des Kurses sind:
- Grundproblematik bei Auswertung und Bewertung von Messdaten
- Datenarten: Messdaten und Fakten
- Absolute und relative Messdaten
- Zuverlässigkeit – Sicherheit – Wahrscheinlichkeit von Messdaten
- Präzision, Richtigkeit und Messunsicherheit von Messdaten
- Mittelwerte – Streuungen – Standardabweichungen – Vertrauensbereiche
- Grenzwerte von analytischen Messdaten: Ermittlung und Bewertung
- Nachweisgrenzen für chemisch-analytische Daten
- Signifikanz und Relevanz bei Messdatenbewertung
- Aus Messdaten ableitbare Aussagen (Zusammenfassung)

Über die Kursleitung

Dr. Siegfried Noack

Siegfried Noack war 22 Jahre Mitarbeiter und Leiter eines Labors für anorganisch-spektrometrische Untersuchungen bei der Bundesanstalt für Materialforschung (BAM) in Berlin. Seine Aufgabengebiete erstrecken sich über Materialanalysen, Gutachten bis hin zur Bewertung und Interpretation von Labordaten auf Grundlage wissenschaftlicher und mathematisch-statistischer Methoden. Seit 10 Jahren leitet er erfolgreich anschaulich präsentierte Fortbildungskurse zur sachgerechten Labordaten-Auswertung und Bewertung für Sachentscheidungen in Industrie und Wirtschaft.

Zeitplan

9:00 Begrüßung und Vorstellung des Seminarleiters
9:05 Vorstellung der Teilnehmenden
9:15 Organisation und Ablauf des Seminars
9:20 Grundproblematik bei der Auswertung und Bewertung von Messdaten
9:30 Datenarten, Unterschiede Messdaten und Fakten
10:00 Absolute und relative Messdaten
10:15 Zuverlässigkeit – Sicherheit – Wahrscheinlichkeit von Messdaten
10:30 Kaffeepause
10:45 Präzision, Richtigkeit und Messunsicherheit von Messdaten
12:15 Mittagspause
13:15 Mittelwert / Streuung / Standardabweichung /Vertrauensbereich
14:45 Grenzwerte von Messdaten: Ermittlung und Bewertung
15:30 Nachweisgrenzen für chemisch-analytische Daten
15:45 Kaffeepause
16:00 Signifikanz und Relevanz bei Messdatenbewertung
16:15 Aus Messdaten ableitbare Aussagen (Zusammenfassung)
16:30 Diskussion
17:00 Voraussichtliches Ende de Veranstaltung

Zielgruppe

Personen, die mit der Erstellung und Beurteilung von Mess- und Labordaten betraut sind: Wissenschaftler:innen mit technischer und/oder naturwissenschaftlicher Ausbildung, Laborpersonal mit technischer Ausbildung , Mitarbeiter:inn und leitende Personen in Betrieben und behördlichen Einrichtungen, politisch positionierte Personen, Lehrkräfte. 

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