Gebühr folgt

Für GDCh-Mitglieder

Noch kein Mitglied?

Gebühr folgt

Für Nichtmitglieder

Störungs- und Notfallmanagement: Business Continuity Management (BCM) vor dem Hintergrund von Altlasten und Schadenssanierung

Kurs einzeln oder als Fachprogramm Geprüfter Notfallmanager GDCh® (m/w/d) buchbar

Kurs-ID: 912/22

Themen-Highlights

Umgang mit Boden- und Grundwasser-belastungen

Boden- und Grundwasserschutz

Abfallrechtliche Anforderungen

Schadenssanierung

BCM

Ziele & Inhalte

Sie erhalten einen Überblick und erlernen Sicherheit im Umgang mit Altlasten und Schadensanierung im Rahmen des Notfall- und Krisenmanagements. Zusätzlich lernen Sie die jeweils erforderlichen rechtlichen Grundlagen und Anforderungen kennen.


Teil I: Umgang mit Boden- und Grundwasserbelastungen
- Abgrenzung vorsorgender und nachsorgender Bodenschutz
- Exkurs in das Bodenschutzrecht (BBodSchG und BBodSchV)
- Was müssen Sie im Rahmen eines Ereignisses zum Thema Boden- und Grundwasserschutz beachten?
- Inwiefern sind Stoffeigenschaften relevant für die Entscheidung, ob weitere Maßnahmen zum Schutz von Boden und Grundwasser nötig sind?
- Bedeutung von Sanierungsbescheiden und/oder öffentlich-rechtlichen Verträgen an Großstandorten für Ihre Entscheidung
- Mögliche Auswirkung privatrechtlicher Verträge wie Pachtverträge im Zusammenhang mit Ihrer Entscheidung

Teil II: Umgang mit chemischen, physikalischen und biologischen Gebäudebelastungen sowie Schadensanierung
- Erkennen von Belastungen gegenüber Gefahrstoffen (hier: als Folge von Altlasten und/oder Brandfolgeprodukten) und Biologischen Arbeitsstoffen (hier: als Folge eines Leitungsabwasserschadens oder einer Löschaktion nach Bränden) in Gebäuden vor bzw. nach Eintritt eines Schadensereignisses.
- Ableiten von Maßnahmen (Sanierung, Prävention) auf der Basis verschiedener Fallbeispiele
- Rechtliche Anforderungen für Arbeitsstoffe bzw. Nichtarbeitsstoffe
- Arbeiten mit höherem Risiko der Schadstofffreisetzung
- Vorbereitung auf den evtl. Notfall (Verhaltensregeln, Training, Dokumentation)

Über die Kursleitung

Dr. Bernd Herber
Kursleitung

Infraserv GmbH & Co. Höchst KG

Bernd Herber ist Diplom-Chemiker, Humanmediziner und Facharzt für Arbeitsmedizin. Seit 2007 ist er bei der Infraserv GmbH mit den beruflichen Schwerpunkten Arbeitshygiene und Humantoxikologie, Fachberater im Einsatzstab des Industrieparks Höchst für medizinisch-humantoxikologische Fragestellungen, Expertentätigkeit bei (inter-)nationalen Beratungsprojekten auf den Gebieten der Arbeitshygiene, Humantoxikologie und Notfallmanagement. Zusätzlich ist Herr Herber Dozent bei verschiedenen Fachgesellschaften (DGAUM, VDBW) sowie auf Kongressen und Workshops (z.B. HAI Berlin, AKNZ Bad Neuenahr-Ahrweiler, CMC Ulm), weiterhin besteht ein Lehrauftrag an der Universität Mainz für das Fach Arbeitsmedizin.

Zeitplan

1. Veranstaltungstag
9:30 Abgrenzung vorsorgender/nachsorgender Bodenschutz
10:30 Exkurs in das Bodenschutzrecht
11:30 Kaffeepause
11:45 Boden- und Grundwasserschutz im Ereignisfall
12:45 Mittagspause
13:45 Stoffeigenschaften als Einflusskriterium für Entscheidung zu Maßnahmen zum Boden- bzw. Grundwasserschutz
14:45 Auswirkung privatrechtlicher Verträge auf Entscheidung zu Maßnahmen zum Boden- bzw. Grundwasserschutz
15:45 Kaffeepause
16:00 Rolle von öffentlich-rechtlichen Verträgen auf Entscheidung zu Maßnahmen zum Boden- bzw. Grundwasserschutz
17:00 Abschlussdiskussion
17:30 Voraussichtliches Ende des ersten Veranstaltungstages
2. Veranstaltungstag
9:30 Schnittstelle zum Thema „Ausgangszustandsberichte“ für IE-Anlagen
10:30 Kaffeepause
10:45 Abfallrechtliche Anforderungen
12:15 Mittagspause
13:15 Erkennen von Schäden, erforderliche Schnittstellen, Priorisierung der zu treffenden Maßnahmen, geeignetes Verhalten im Ereignis (Praxisbeispiel allgemein, nicht fachspezifisch zur Einführung in den Teil II des Lehrmoduls). Überleitung zu möglichen Belastungen durch Gefahrstoffe/Biologische Arbeitsstoffe an Gebäuden vor und nach Eintritt eines Ereignisses (fachspezifisch)
14:15 Kaffeepause
14:30 Schadensfall „Altlasten“ im Industriegebäude (Gebäudehistorie, Raumnutzungsänderung, Schadstofferkundung im Bestand/Kataster/Gutachten, Sanierung), zwei Schadensfälle „Brand“ in einer neuen Wohnanlage (Begehung der kalten Brandstelle, Ableitung des Schadensausmaßes inkl. Ursachen, Maßnahmen), Schadensfall „Reizgasbildung“ in öffentlicher Einrichtung (Ursachenermittlung, Maßnahmenableitung)
16:00 Diskussion
16:15 Gesetze, Verordnungen, Technische Regeln, Richtlinien zum Arbeitsschutz und darüber hinaus für Arbeitsstoffe bzw. Nichtarbeitsstoffe Präventionsmaßnahmen (regelmäßige Sicherheitskontrollen vor Ort, Dokumentation) Arbeiten mit höherem Risiko hinsichtlich der Schadstofffreisetzung (Praxisbeispiele) Vorbereitung auf den evtl. Notfall (Verhaltensregeln, Training, Dokumentation) Abschließendes Fallbeispiel „Abwasserschaden in Wohnhausanlage“
17:45 Abschlussdiskussion
18:15 Voraussichtliches Ende der Veranstaltung

Zielgruppe

Notfall-/Krisenmanager, Betriebsleiter

Teil des Fachprogramms

Geprüfter Notfallmanager GDCh® (m/w/d)

Unvorhergesehene Ereignisse können massive und im Extremfall existenzbedrohliche Folgen für ein Unternehmen haben. Aus diesem Grund müssen im Vorfeld kritische Notfallsituationen betrachtet werden, um präventiv Handlungsoptionen zu entwickeln. Neben den monetären Folgen durch Brände, Explosionen, Stoffaustritte ebenso wie Radikalisierung oder Terror sowie Unfälle oder Naturereignisse kann hierdurch auch das Image dauerhaft geschädigt werden und sich so Schwierigkeiten ergeben können, z.B. beim Wiederaufbau oder Umbau eines Betriebs.

Kontakt

Sie haben Fragen oder möchten Informationen?

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Kontakt

Sie haben Fragen oder möchten Informationen?

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.